Palma bewirbt sich um Europäische Kulturhauptstadt 2031
Palma hat am Mittwoch seine Bewerbung um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt 2031 in Madrid vorgestellt. Die Delegation unter Leitung von Bürgermeister Jaime Martínez präsentierte das Projekt vor der Expertenkommission des Kulturministeriums in der Sala Velázquez. Am Freitag wird die Kommission bekannt geben, welche Städte in die Finalrunde kommen.
Insgesamt bewerben sich neun spanische Städte um den prestigeträchtigen Titel: neben Palma sind dies Jerez de la Frontera, Cáceres, Burgos, Toledo, Oviedo, Las Palmas de Gran Canaria, Granada und Potries.
Projekt „Mediterráneo in Motion“ als Transformationsvorhaben
Die Delegation aus führenden Persönlichkeiten der Palmaer Kultur- und Tourismusbranche stellte das Konzept „Mediterráneo in Motion“ vor. Das Projekt versteht sich als kulturelles und sozioökonomisches Transformationsvorhaben, dessen Wirkung weit über das Jahr 2031 hinausreichen soll. Die Expertenkommission bestand aus Wissenschaftlern und Kulturmanagern verschiedener europäischer Länder.
Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Zusammenhalt als Schwerpunkte
Palma will sich als Modell einer nachhaltigen und kulturell aktiven Stadt präsentieren. Veranstaltungen und Projekte sollen ein exemplarisches Zusammenleben fördern, das auch für andere europäische Städte wegweisend sein könnte. Die Einbindung von Zivilgesellschaft und lokalen Institutionen bildet einen zentralen Bestandteil der Strategie.
Bürgermeister Jaime Martínez unterstrich die Bedeutung der kulturellen und wirtschaftlichen Transformation für Palma. Das ehrgeizige Projekt werde die Stadt voranbringen – unabhängig davon, wie die Entscheidung des Kulturministeriums ausfalle.










