Gedenken an Opfer der Franco-Diktatur
Der Claustre de Sant Domingo in Inca veranstaltete eine neue Ausgabe des „Memorial de l’Oblit“ im Rahmen des Zyklus „Inca té Memòria“. Die Zeremonie ehrte die Brüder José, Emilio und Antonio Sancho Jorques, die 1937 Opfer der franquistischen Repression wurden.
Die drei Geschwister engagierten sich aktiv in der UGT und der sozialistischen Vereinigung in Inca. Sie gelten als Symbol für das Leid zahlreicher Familien während dieser Zeit.
Musikalische und historische Einordnung
Die Veranstaltung begann mit einer musikalischen Darbietung von Miquela Lladó und Jordi Tugores. Anschließend ordnete der Historiker Toni Janer die Ereignisse historisch ein.
Einen emotionalen Höhepunkt bildete der Wortbeitrag der Familienangehörigen der Geehrten. Zum Abschluss erklang „El cant dels ocells“, bevor Blumen zum Gedenken an die Brüder Sancho und weitere Opfer der Repression niedergelegt wurden.
Begleitende Kunstausstellung
Parallel zum Gedenken wurde im Quartel General Luque die Kunstausstellung „Geografia de l’absència“ eröffnet.










