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Auf Mallorca haben Vertreter der Partei VOX die Stadtverwaltungen von Manacor und Sa Pobla wegen Problemen bei der Wasserversorgung scharf kritisiert. In Porto Cristo, einem Ortsteil von Manacor, war die Wasserversorgung seit dem 17. Februar für drei Tage unterbrochen. Esteban Sureda, Sprecher von VOX in Manacor, bezeichnete die Verwaltung als „nachlässig“ im Umgang mit dem Problem. Die Verantwortlichen hätten weder ausreichend informiert noch vorbeugende Maßnahmen ergriffen.
Die Unterbrechung wurde auf eine technische Störung im Pumpensystem des Brunnens Ses Tapereres zurückgeführt. Sureda bemängelte jedoch, dass neben den technischen Aspekten auch die politische Verwaltung versagt habe. Es fehlten ein Notfallprotokoll und alternative Lösungen für solche Fälle.
Vorwürfe gegen Sa Pobla: Vertuschung erhöhter Nitratwerte
In Sa Pobla steht die Stadtverwaltung in der Kritik, weil sie sieben Monate lang verschwieg, dass das Wasser der kommunalen Versorgung nicht trinkbar war. Roberto Vicente, VOX-Sprecher in Sa Pobla, erklärte, bereits im Oktober 2024 seien erhöhte Nitratwerte festgestellt worden. Die Information sei aber erst im Mai 2025 öffentlich gemacht worden. Mit Blick auf die Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung kritisierte er die fehlende Transparenz und kündigte an, in der nächsten Stadtratssitzung Rechenschaft zu fordern.
Vicente sprach von einem administrativen, moralischen und politischen Versagen. Die Bürger hätten ein Recht darauf gehabt, rechtzeitig informiert zu werden. Die Probleme sollen nun im Stadtrat thematisiert werden, wobei auch die politische Verantwortung eingefordert werden könnte.
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