Der Mietmarkt auf Mallorca zeigt erste Anzeichen einer Beruhigung. Der Preisanstieg hat sich seit Mitte des vergangenen Jahres spürbar verlangsamt. Nach Angaben des Präsidenten des Immobilienmaklerverbands der Balearen hat eine Anpassung der Mietpreise stattgefunden. In Palma de Mallorca sowie in Gemeinden wie Calvià und Santa Maria bewegen sich die Mieten inzwischen auf Rekordniveau: Mehr als 1500 Euro pro Monat werden fällig – eine Summe, die das Nettoeinkommen vieler Mieter übersteigt.
Anders sieht es in Gemeinden aus, die bislang moderate Preise aufwiesen. In Manacor oder Son Servera besteht noch Spielraum für weitere Steigerungen. Der Markt beginnt sich zu sortieren, sodass in einigen Vierteln sogar ein scheinbarer Preisrückgang zu beobachten ist.
Regierungsprogramm mit begrenzter Wirkung
Das Regierungsprogramm „Alquiler Seguro“, das Mietwohnungen zu gedeckelten Preisen anbietet und Eigentümern Zahlungsgarantien gibt, hat nach Einschätzung von Experten wenig zur Stabilisierung beigetragen. Allerdings könnte die begleitende Sensibilisierungskampagne einige Vermieter dazu bewegt haben, die Preise nicht weiter anzuheben.
Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Mietwohnungen auf Mallorca liegt zwischen 15 und 16 Euro. Für eine 80-Quadratmeter-Wohnung ergibt sich daraus eine monatliche Miete von rund 1280 Euro. Je nach Gemeinde, Lage und Ausstattung kann dieser Betrag jedoch deutlich höher ausfallen.










