Auf Mallorca wurde ein schwerer Mobbingfall bekannt, der eine 15-jährige Schülerin in Llucmajor betrifft. Die Mutter der Betroffenen erstattete Anzeige bei der Guardia Civil, weil ihre Tochter an einem öffentlichen Schulzentrum von einer Mitschülerin verfolgt und bedrogt wird. Trotz mehrfacher Beschwerden wurde die beschuldigte Schülerin bislang nicht endgültig der Schule verwiesen. Die mutmaßliche Täterin war zuvor bereits wegen Waffenbesitzes angezeigt worden und verfolgt das Opfer sowohl auf dem Schulgelände als auch außerhalb.
Überfall auf 14-Jährige in Palma
Ein weiterer Vorfall in Palma sorgte für Entsetzen. Ein 14-jähriges Mädchen wurde nach Schulschluss von drei 17-jährigen Mädchen und einem Jungen überfallen und schwer misshandelt. Die Tat ereignete sich in der Nähe des Arabela-Parks und wurde gefilmt, um die Videos in sozialen Netzwerken zu verbreiten. Die wiederholten Angriffe führten zu bleibenden Verletzungen bei der Schülerin.
Schulen und Behörden an Grenzen ihrer Möglichkeiten
In beiden Fällen sehen sich die Schulen in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt, weil die gewalttätigen Übergriffe teilweise außerhalb der schulischen Kontrolle stattfanden. Beide Einrichtungen stehen mit der Polizei in Kontakt, um Lösungen zu finden. Die Gewaltakte weisen auf tiefere soziale Konflikte hin, die einer intensiven Aufarbeitung bedürfen.










