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Auf Mallorca ist ein neuer Masern-Ausbruch registriert worden. Die Mehrheit der Betroffenen war nicht geimpft. Die Gesundheitsbehörden bestätigten sechs miteinander verbundene Fälle. Ausgangspunkt war ein junger Tourist, der am 19. Juli in der Notaufnahme des Hospital Son Espases behandelt wurde. Fast alle infizierten Personen verfügten über keinen vollständigen Impfschutz gegen Masern.
Niedrige Impfquoten und Maßnahmen zur Eindämmung
Von den sechs bestätigten Infektionen hatten fünf Personen keinen Impfschutz. Bei einem weiteren Fall konnte kein Impfnachweis erbracht werden. Die Gesundheitsbehörde aktivierte in Zusammenarbeit mit dem Servei de Salut und der Xarxa Nacional de Vigilància Epidemiològica einen Überwachungs- und Eindämmungsplan. Dazu gehört die Empfehlung, in allen medizinischen Einrichtungen FFP2-Masken zu tragen. Kontaktpersonen werden über 23 Tage nach der Exposition überwacht. Die Behörden stufen den Ausbruch als Gemeinschaftsausbruch ein, nicht als Übertragung im Gesundheitsbereich.
Masern auf den Balearen und in Spanien
Masern gehören zu den hochansteckenden Viruserkrankungen und verbreiten sich über Tröpfcheninfektion. Die spanischen Behörden weisen darauf hin, dass eine vollständige Immunisierung zwei Impfdosen erfordert. Die aktuellen Maßnahmen zielen darauf ab, Impflücken zu schließen und Kontaktpersonen Betroffener engmaschig zu überwachen.
Sowohl national als auch international wurde ein Anstieg der Masernfälle festgestellt. Auf den Balearen wurden 2025 bisher 35 Fälle verzeichnet, davon 31 auf Mallorca. Experten warnen, dass sinkende Impfquoten zu weiteren Ausbrüchen führen könnten.
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