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Das Parlament der Balearen hat das Erinnerungsgesetz abgeschafft. Das 2018 verabschiedete Gesetz diente der Aufarbeitung der Verbrechen während der Franco-Diktatur. Die Entscheidung erfolgte auf Initiative der rechtsextremen Partei Vox in Zusammenarbeit mit der konservativen Volkspartei PP.
Die Abschaffung stößt auf heftigen Widerstand der linken Opposition, die den Schritt als „demokratischen Rückschritt“ bezeichnet. PP und Vox begründen ihre Entscheidung damit, das Gesetz habe eine einseitige Sicht auf die Geschichte festgeschrieben. Trotz der Abschaffung bleibt die Aufarbeitung durch andere Regelungen bestehen, etwa durch das Gesetz über Massengräber.
Oppositionsparteien wie Més per Mallorca kritisieren den Beschluss scharf. Sie wollen das Erinnerungsgesetz wiederherstellen, sobald sie erneut die Regierung stellen. Die Aufarbeitung der Diktatur sei unverzichtbar, um künftige Fehler zu vermeiden.
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