In Spanien haben die politischen Parteien PSIB-PSOE und MÉS per Mallorca ihre Unterstützung für die Regularisierung von Hunderttausenden Migranten bekräftigt. Diese Initiative soll den betroffenen Menschen rechtliche Sicherheit bieten und ihre Integration in die Gesellschaft fördern. Die Maßnahme wird durch eine Iniciativa Legislativa Popular (ILP) gestützt, die von mehr als 700.000 Menschen unterzeichnet wurde.
Pilar Costa, Abgeordnete der sozialistischen Partei PSIB-PSOE, wies die Kritik der balearischen Regierungspräsidentin Marga Prohens zurück, die vor einem möglichen „Effekt der Anziehung“ warnte. Costa betonte, dass die Regularisierung befristet sei und keine neuen Migrationsströme auslösen solle. Die Maßnahme sei essenziell, um Migranten aus der Schattenwirtschaft zu holen und sie vor Ausbeutung zu schützen.
Weitere Ressourcen für soziale Bereiche gefordert
Auch die Partei MÉS per Mallorca sieht die Regularisierung als notwendigen Schritt zu einer gerechteren Gesellschaft. Sie fordert jedoch zusätzliche Ressourcen für soziale Bereiche wie Wohnraum und Bildung, insbesondere in Regionen wie den Balearen, die einer hohen demografischen Belastung ausgesetzt sind. MÉS-per-Mallorca-Vertreter Vicenç Vidal kritisierte die aktuelle Haltung des Partido Popular, der sich zunehmend einer anti-migrantischen Rhetorik annähere.
Beide Parteien betonen, dass diese gesellschaftliche Öffnung die Stabilität und den sozialen Zusammenhalt in Spanien stärken werde. Sie wollen damit nicht nur grundlegende Menschenrechte respektieren, sondern auch langfristig zur wirtschaftlichen und sozialen Gesundheit des Landes beitragen.










