Fahrzeugbegrenzung und Tourismuswachstum spalten die Balearen
Auf den Balearen wächst die Kritik an den Regelungen zur Fahrzeugbegrenzung und am touristischen Wachstum. Die Einschränkung der Fahrzeuganzahl durch die Regierung stößt bei verschiedenen Parteien, einschließlich Vox, auf Widerstand. Sie bemängeln, dass diese Maßnahmen die Bewegungsfreiheit der Inselbewohner einschränken und für Diskriminierung unter den Fahrzeughaltern sorgen. Laut Manuela Cañadas, Sprecherin von Vox, fühlen sich die Menschen auf den Balearen wie Fremde im eigenen Land, da die Einreisestopp-Politik ihre Freiheit einschränke.
Über 19 Millionen Besucher verschärfen die Situation
Gleichzeitig führt das hohe Touristenaufkommen von über 19 Millionen Besuchern zu erheblichen Spannungen. Der ehemalige Tourismusminister Iago Negueruela kritisiert, dass die Regierung von Prohens zwar Ökomaßnahmen ankündige, jedoch keine konkreten Schritte unternehme, um das Touristenwachstum sinnvoll zu steuern. Die Einführung neuer Verkehrsregelungen und Umweltauflagen sieht er als unzureichend an, um der wachsenden Überlastung durch den Tourismus entgegenzuwirken.
Immobilienkaufstopp für Nichtansässige umstritten
Darüber hinaus gibt es erhebliche Debatten über den vorgeschlagenen Immobilienkaufstopp für Nichtansässige. Diese Maßnahme befürwortet die sozialistische Partei PSIB, um dem steigenden Druck auf den regionalen Immobilienmarkt entgegenzuwirken. Das Gesetz wird jedoch von anderen politischen Gruppen aufgrund nationaler und europäischer Vertragswidrigkeiten kritisiert.
Auf den Balearen zeigt sich eine Polarisierung zwischen wirtschaftlichen Interessen im Tourismus und Umweltschutzmaßnahmen. Die Diskussionen um die Zukunft der Mobilität und des Tourismus auf den Inseln werden im Parlament weitergeführt, während die Bevölkerung unter der zunehmenden touristischen Belastung leidet.










