Der balearische Wirtschaftsminister Antoni Costa hat sich am Mittwoch mit den Parteien des regionalen Parlaments getroffen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten zu erörtern. Die Gespräche sind Teil einer Reihe von Treffen, die die Regionalregierung seit Beginn des Konflikts organisiert.
Dabei wurden Vorschläge geprüft, wie die regionalen Maßnahmen jene der Zentralregierung ergänzen könnten. Costa erklärte, nach dem Erlass des Dekrets aus Madrid ergreife die Balearen-Regierung zusätzliche Maßnahmen, um dort einzugreifen, wo nationale Vorgaben nicht ausreichten. Oppositionsvertreter äußerten Zweifel an der Wirksamkeit und Koordination der geplanten Schritte.
Treffen in Palma ohne Präsidentin Prohens
Antoni Costa betonte, dass man nicht auf die Rückkehr der abwesenden Präsidentin Marga Prohens warte, um die Maßnahmen zu verabschieden. Der Prozess laufe unabhängig weiter, versicherte Costa. Iago Negueruela und Lluís Apesteguia mahnten eine stärkere regionale Führung an, um den ökonomischen Druck durch den Konflikt besser abfedern zu können.
Insgesamt fanden bisher acht Treffen mit verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren statt, darunter Unternehmer, Gewerkschaften und lokale Behörden. Ziel ist die Entwicklung eines kohärenten Maßnahmenpakets.










