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Auf Mallorca hat die Partei MÉS per Mallorca eine Untersuchung gegen den Generaldirektor für Landwirtschaft, Fernando Fernández, gefordert. Hintergrund ist der umstrittene Verkauf von Anteilen der landwirtschaftlichen Kooperative s’Esplet in Sa Pobla. Die Forderung wurde während der jüngsten Sitzung des balearischen Parlaments erhoben.
Der Sprecher von MÉS, Lluís Apesteguia, wies darauf hin, dass die Transaktion vor den Wahlen 2023 stattfand. Dabei seien die öffentlichen Anteile an der Kooperative deutlich unter ihrem geschätzten Wert veräußert worden. Er kritisierte, dass der Regierung dadurch erhebliche Einnahmen entgangen seien.
Anteile weit unter Wert verkauft
Die Anteile, die ursprünglich auf 336.000 Euro geschätzt wurden, gingen für nur 120.000 Euro weg. Der Verkauf begünstigte bestehende Aktionäre, darunter einen dem Partido Popular (PP) nahestehenden Agrarunternehmer. Die verbleibenden Verbindlichkeiten führten dazu, dass die Kooperative Insolvenz anmelden musste. Die zugehörige Lagerhalle steht nun für fünf Millionen Euro zum Verkauf.
Apesteguia forderte die amtierende Präsidentin Marga Prohens auf, die Rechtsabteilung der Autonomen Gemeinschaft mit der Untersuchung der Transaktion zu beauftragen. Es gehe um die Aufklärung möglicher Fehlentscheidungen beim Umgang mit öffentlichen Geldern im Agrarsektor.
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