Das Consell de Mallorca hat einen umfassenden Plan vorgestellt, um den wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten entgegenzuwirken. Präsident Llorenç Galmés verkündete das Plan Mallorca Protege mit einem Volumen von 84 Millionen Euro während der zweiten Tagung der Debatte zur allgemeinen Politik. Er betonte, dass die Maßnahmen darauf abzielen, Familien, Unternehmen und den produktiven Sektor der Insel zu unterstützen.
Der Plan umfasst unter anderem neun Millionen Euro für besonders bedürftige Familien, die unter steigenden Lebenshaltungskosten leiden. Zwei Millionen Euro sind für Familien mit minderjährigen Kindern vorgesehen, die an sportlichen Aktivitäten teilnehmen und bei Sportvereinen registriert sind. Vereine und Föderationen erhalten eine Million Euro.
Förderung lokaler Produkte und Landwirtschaft
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des lokalen Marktes. Zwei Millionen Euro fließen in Konsumbons für lokale Produkte, während eine weitere Million landwirtschaftliche Genossenschaften unterstützen soll. Die Förderung des Produktabsatzes und die Stärkung des primären Sektors sollen helfen, steigende Kosten abzufedern.
Für kulturelle und handwerkliche Erzeugnisse sind 300.000 Euro eingeplant. Zudem werden Subventionszahlungen vorgezogen, um eine zügige Nutzung der Gelder zu ermöglichen. Öffentliche Investitionen in Höhe von 51,5 Millionen Euro sollen in die Modernisierung von Verkehrswegen und Infrastruktur fließen.
Koalition von PP und VOX beschließt Maßnahmen
Ein Teil des Maßnahmenplans, initiiert von VOX, sieht zusätzliche finanzielle Unterstützung in Höhe von neun Millionen Euro vor, die speziell spanischen Familien auf der Insel zugutekommt. Der Consell unter der Koalitionsregierung von PP und VOX steht hinter dieser Maßnahme, um in Zeiten der Inflation gezielt nationale Prioritäten zu setzen.
Weitere 500.000 Euro sind für den Sektor der Pferdewirtschaft geplant, um die stark gestiegenen Kosten für Futter und Tierarzneimittel zu decken.
Die finanzielle Unterstützung erstreckt sich auf verschiedene lokale Bereiche. Großzügige Subventionen sollen sicherstellen, dass steigende Lebenshaltungskosten die Teilnahme von Jugendlichen an Sportaktivitäten nicht einschränken.










