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Die politischen Spannungen um AENA auf den Balearen haben sich verschärft. Während die PSOE auf den Inseln die Pläne des Flughafenbetreibers kritisiert, gerät die Partei zunehmend in Erklärungsnot: 51 Prozent der AENA-Anteile kontrolliert der spanische Staat unter Ministerpräsident Pedro Sánchez.
Der Widerspruch ist offensichtlich: Auf den Balearen mobilisiert die PSOE gegen AENA, doch die Entscheidungsgewalt liegt bei der von ihrer Partei geführten Zentralregierung. PP-Direktor Sebastià Sagreras nutzte dies, um die Glaubwürdigkeit der Sozialisten öffentlich anzuzweifeln. Er betonte, der Staat trage als Mehrheitseigner die Verantwortung.
Unzufriedenheit mit AENA-Infrastruktur wächst
PSIB-Vertreter Iago Negueruela verwies auf die wachsende Unzufriedenheit der Bürger mit AENA. Kritisiert werden vor allem Infrastrukturentscheidungen und die steigenden Fluggastzahlen. Auch die stark vertretenen Handelsflächen auf den Flughäfen bezeichnete er als „marktähnlich“.
Vorwürfe der Doppelzüngigkeit im Parlament
Im balearischen Parlament warf PP-Politikerin Marga Prohens der Regierung Doppelzüngigkeit vor. Laut Prohens hätte die Regierung innerhalb weniger Minuten Klarheit über die tatsächlichen Investitionspläne von AENA schaffen können.
Zusätzlichen Unmut löst der Vorwurf aus, durch neue Flugrouten die Touristenzahlen weiter zu steigern. Die Regierung plant offenbar, bis 2031 insgesamt 50 Millionen Touristen auf die Inseln zu holen. Dies entfacht erneut Diskussionen über das Gleichgewicht zwischen Tourismus und Infrastruktur.
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