Palma und die Balearen haben aus Solidarität mit den Opfern des schweren Zugunglücks in Adamuz, Córdoba, mehrere offizielle Veranstaltungen abgesagt. Die Präsidentin des Govern de les Illes Balears, Margalida Prohens, nahm an einer Schweigeminute vor dem Consolat de Mar in Palma teil. Hintergrund ist das schwere Zugunglück in Adamuz vom vergangenen Sonntag, das 39 Menschenleben forderte und über 150 Verletzte hinterließ.
Absage der Feierlichkeiten zu Sant Sebastià
In Ehrerbietung vor den Opfern wurden die Festlichkeiten zu Sant Sebastià abgesagt. Der Stadtrat von Palma entschied, die traditionellen Veranstaltungen der Revetla nicht stattfinden zu lassen – darunter die beliebten Konzerte und das Entzünden des Foguerón. Die Flaggen der Stadt wehen auf halbmast.
Der Bürgermeister und das Regierungsteam von Palma werden nicht an den religiösen Feiern zu Ehren des Stadtpatrons teilnehmen. Weitere Veranstaltungen wie die Diada Ciclista und die Premis Ciutat de Palma wurden ebenfalls verschoben. Ein neuer Termin zur Übergabe der Auszeichnungen soll im Saló de Plens festgelegt werden.
Unterstützung für Andalusien zugesagt
Margalida Prohens stellte sich in direktem Kontakt mit dem Präsidenten der Junta de Andalucía, Juan Manuel Moreno, für Unterstützung zur Verfügung. Sie dankte Rettungskräften und medizinischem Personal für ihren Einsatz. Der Vorfall in Adamuz hat nicht nur lokal Betroffenheit ausgelöst, sondern in ganz Spanien eine Welle der Solidarität ausgelöst.










