Tragisches Zugunglück in Córdoba führt zu Absage der Sant Sebastià-Feierlichkeiten in Palma
Nach einem schweren Zugunglück in Córdoba hat die Stadt Palma alle Sant Sebastià-Feierlichkeiten abgesagt. Der Unfall ereignete sich am Sonntagabend, als ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug auf der Strecke von Málaga nach Madrid bei Adamuz entgleiste. Ein entgegenkommender Renfe-Zug nach Huelva wurde ebenfalls von den Gleisen geschleudert. Der Verkehrsminister berichtete von zerstörten Waggons und chaotischen Rettungsbedingungen. Die Rettungskräfte arbeiteten die ganze Nacht durch. Es gab zahlreiche Verletzte. Unklar ist, ob sich weitere Opfer in den Trümmern befinden.
Die Stadt Palma drückte den Opfern und ihren Angehörigen ihr Beileid aus. Die Flaggen an den öffentlichen Gebäuden wehen bis zum 23. Januar auf Halbmast. Bürgermeister Jaime Martínez Llabrés und die Stadträte werden an den geplanten religiösen Feierlichkeiten nicht teilnehmen.
Absage festlicher Veranstaltungen auf der Fitur-Messe in Madrid
Als Reaktion auf das Zugunglück haben auch die Veranstalter der Fitur-Messe in Madrid sämtliche repräsentativen Veranstaltungen reduziert. Die balearische Landesregierung sowie der Inselrat von Mallorca verzichten auf Veranstaltungen mit festlichem Charakter. Die Fachpräsentationen bleiben jedoch bestehen.
Die balearische Ministerpräsidentin Marga Prohens sagte ihre Teilnahme an einem touristischen Innovationsforum in Madrid ab. Auch das Exceltur-Forum wurde gestrichen. Die politische Delegation der Balearen wird dennoch an der Messe teilnehmen, um die Inseln als ganzjähriges Reiseziel mit kulturellen Angeboten und Nachhaltigkeit zu präsentieren. Eine Diskussionsrunde mit Vertretern von Airbnb ist geplant.










