Die Regierung der Balearen hat die öffentliche Informationsphase für das zweite Stromkabel zwischen Mallorca und Menorca gestartet. Die strategische Initiative soll die Stabilität und Widerstandsfähigkeit des insularen Stromsystems sichern und ist Teil der autonomen Energieplanung. Das Projekt umfasst eine Leitung von insgesamt 82 Kilometern, wovon 64,5 Kilometer unter Wasser verlaufen. Ein zentraler Aspekt ist die Einbindung erneuerbarer Energien, um die Abhängigkeit von thermischen Kraftwerken zu verringern.
Red Eléctrica plant bis 2030 Investitionen in Höhe von 230 Millionen Euro für dieses Vorhaben, das parallel zur Verbindung der Balearen mit dem Festland läuft. Die Umweltauswirkungen wurden in den Planungen minimiert. Das Projekt spart jährlich 154.000 Tonnen CO₂ ein.
Batteriespeicher in Es Mercadal stärkt Energieversorgung
Die Versorgung soll durch Batteriespeicher in Es Mercadal verbessert werden. Sie bieten zusätzliche 50 MW Leistung und 37,5 MW Kapazität. Die Installation der Batterien ist noch für dieses Jahr vorgesehen und trägt zur Senkung der CO₂-Emissionen bei. Insgesamt könnten 65 Prozent der regionalen Stromnachfrage gedeckt und erhebliche Kosten eingespart werden.
Der Anschluss könnte Menorca helfen, weitgehend energieautark zu werden und die Einführung eines Offshore-Windparks ermöglichen, sofern dieser genehmigt wird. Herausforderungen bestehen jedoch weiterhin bei der Integration aller Fotovoltaik-Projekte ins Netz.










