# Palma plant wieder: Renaturalisierung und Verkehrsberuhigung an zentraler Autostraße
Die sozialistische Partei von Palma de Mallorca hat einen neuen Vorstoß zur urbanen Erneuerung gestartet. Am Mittwoch verkündete der für den Stadtentwicklungsbereich zuständige Sekretär Joan Ferrer im Plenum, dass der Abschnitt der Avenida Adolfo Suárez zwischen der Kathedrale und dem Kongresspalast zu einem begrünten, verkehrsberuhigten Bereich umgestaltet werden soll. Die Maßnahme orientiert sich an Vorbildern wie Paris, wo Ähnliches für eine städtische Autobahn entlang der Seine umgesetzt wurde.
Von der Hauptverkehrsader zum grünen Boulevard
Die Avenida Adolfo Suárez, derzeit eine stark befahrene Straße mit 150.000 Fahrzeugen täglich, soll durch Renaturalisierung an Attraktivität gewinnen. Geplant ist, die Anzahl der Fahrspuren für Autos zu verringern und stattdessen Radfahrern und Fußgängern mehr Raum zu bieten. Große Bäume werden gepflanzt, ein Dünensystem soll eine natürliche Barriere zur Aufwertung der Umgebung schaffen.
Bürgerbeteiligung und Zusammenarbeit mit Behörden
Ziel der Initiative ist es, das städtische Leben mit der Umgebung und dem Meer zu verknüpfen. Die sozialistische Partei erarbeitet das Projekt in enger Zusammenarbeit mit Bürgerinnen, Bürgern sowie Stadtplanern. Die Umgestaltung städtischer Hauptachsen gilt als entscheidend, um den urbanen Raum menschenfreundlicher und umweltbewusster zu gestalten.
Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Kooperation mit dem Consell der Balearen und der Hafenbehörde, um den Einfluss der Stadt auf dieses Gebiet zu erhöhen und die Transformation in einen attraktiven, urbanen Raum zu unterstützen.










