Sánchez für Ausfall von über 7.600 Arztterminen auf den Balearen verantwortlich gemacht
Der Sprecher der Partido Popular (PP) auf den Balearen, Sebastià Sagreras, macht die spanische Regierung unter Pedro Sánchez für die Streichung von mehr als 7.600 Arztterminen und 180 Operationen auf den Balearen verantwortlich. Diese Ausfälle ereigneten sich während eines zweitägigen Ärzte-Streiks, der als Reaktion auf das vom Gesundheitsministerium erlassene neue „Estatuto Marco“ stattfand.
Sagreras erklärte bei einer Pressekonferenz, dass jede abgesagte Konsultation oder Operation direkt Sánchez anzulasten sei. Am ersten Streiktag wurden 2.442 Krankenhausbesuche und 1.850 Termine in der Primärversorgung sowie 85 Operationen annulliert. Am zweiten Tag stiegen die Zahlen auf 2.054 abgesagte Krankenhausbesuche, 1.307 in der Primärversorgung und 95 aufgeschobene Operationen.
Ärzte-Streik auf den Balearen wegen umstrittener Regelungen
Der PP-Sprecher forderte eine sofortige Korrektur der neuen Regelungen. Er kritisierte, dass das „Estatuto Marco“ von der Regierung ohne Konsens mit den medizinischen Fachleuten eingeführt wurde, was Unsicherheit und Unmut innerhalb des Gesundheitssektors auslöst. Die aktuelle Situation treffe die Patienten auf den Balearen direkt, die aufgrund der Streiks keine medizinische Versorgung erhalten.
Sagreras hob die Bedeutung einer stabilen Gesundheitsversorgung für die Bürger hervor und bekundete die Unterstützung der PP für die Ärzte. Er warf dem Gesundheitsministerium vor, den Konflikt nicht konstruktiv anzugehen, und forderte die Regierung auf, die Verantwortung für die entstandene Lage zu übernehmen.
Um die Situation zu entschärfen, verwies Sagreras auf positive Entwicklungen unter der aktuellen balearischen Regierung, etwa die Erhöhung der Investitionen in das Gesundheitssystem und die Einstellung von mehr medizinischem Personal, wie kürzlich auf Ibiza geschehen.










