Die Ciutat de Palma Preise 2026 verzeichnen eine Rekordteilnahme: Insgesamt 1.831 literarische Werke wurden eingereicht – doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Auszeichnungen werden am 20. Januar, zum Fest von Sant Sebastià, vergeben.
Die Verteilung nach Kategorien: Für den Llorenç Villalonga Preis für katalanische Romane gingen 88 Manuskripte ein, der Camilo José Cela Preis für spanische Romane erhielt 733 Einsendungen. Der Joan Alcover Preis für katalanische Poesie zählt 117 Beiträge, während der Rubén Darío Preis für spanische Poesie mit 893 eingereichten Gedichten besonders stark nachgefragt war. Der deutliche Anstieg belegt das wachsende Interesse nationaler und internationaler Autoren und stärkt die Position der Preise als wichtige kulturelle Referenz.
Weltweites Echo auf die Literaturpreise
Besonders auffällig ist die internationale Beteiligung: Zahlreiche Werke stammen aus Argentinien, Kolumbien, Mexiko und vielen weiteren Ländern. Allein 101 Romane für den Camilo José Cela Preis kommen aus Argentinien. Beim Rubén Darío Preis führt ebenfalls Argentinien mit 71 Gedichten. Selbst aus entlegenen Regionen wie den Komoren oder Mosambik erreichten die Organisatoren Einsendungen – ein Zeichen für die weltweite Ausstrahlung der Auszeichnung.
Neben der Literatur gingen fast 1.100 Arbeiten in den Sparten bildende Kunst, Comic und weiteren Bereichen ein. Der Antoni Gelabert Preis für bildende Kunst verzeichnet 913 Werke, der Ciutat de Palma Preis für Comics 57. Hinzu kommen Beiträge aus den Feldern Journalismus, Musik und Forschung.










