Der Tourismus auf Mallorca hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Bereits im März öffnen über 70 Prozent der Hotels auf der Insel, vor allem in den Küstengebieten. Diese Entwicklung markiert eine deutliche Verschiebung der Feriensaison ins erste Quartal. Laut dem mallorquinischen Hotelverband FEHM handelt es sich nicht mehr um eine theoretische Diskussion, sondern um eine tatsächliche operative Veränderung. Angeführt wird die Entwicklung von Sóller, wo 97,1 Prozent der Hotelbetten geöffnet sind, gefolgt von Santa Ponça mit 88,1 Prozent und Playa de Palma mit 85 Prozent. In der ersten Aprilhälfte dürfte die durchschnittliche Öffnungsrate auf 90 Prozent steigen.
Saisonstart: Immer mehr Hotels öffnen schon im Frühjahr
Spätestens im Mai sind praktisch alle Hotels in Betrieb. Die gesamte touristische Infrastruktur hat sich entsprechend angepasst. Der Hotelverband hat die neuen Daten an die zuständigen Behörden weitergeleitet, damit öffentliche Dienstleistungen, Mobilität und Sicherheit entsprechend geplant werden können. Der erstmals im März beobachtete Anstieg der Hotelauslastung übertrifft die Werte von 2019 um zehn Prozentpunkte.
Eine weitere Herausforderung: Technische Dienste wie Google Maps müssen schnell an neue Verkehrsführungen vor Ort angepasst werden, um dem gestiegenen Touristenstrom gerecht zu werden.
Die Buchungen für die Balearen sind im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent gestiegen. Die Inselgruppe gilt als viertbeliebtestes Reiseziel in Spanien. Die Hoteliers erwarten eine Fortsetzung dieses positiven Trends, unter anderem durch eine qualitative Transformation mit höheren Standards und mehr Dienstleistungen für die Gäste.










