Arktische Luftmassen haben auf Mallorca einen deutlichen Wintereinbruch ausgelöst. Zunächst brachte das Sturmtief „Francis“ noch milde Temperaturen und sonnige Momente. Doch dieser Zustand hielt nicht lange an. Am Montag kündigten die Prognosen eine deutliche Abkühlung an, der Himmel blieb meist bedeckt und es kam zu Niederschlägen. Die Schneefallgrenze sank auf 600 Meter. Gegen Ende des Tages erreichten die Temperaturen in Lluc 3 Grad, in Palma 5 Grad. Ein mäßiger bis starker Wind aus Nord und Nordost verstärkte das winterliche Gefühl. An den Küsten galt eine leichte Warnstufe.
Am Dreikönigstag blieb der Himmel über der Insel weiterhin bewölkt, begleitet von gelegentlichen Niederschlägen und kleinem Hagel. Die Schneefallgrenze sank weiter auf 500 Meter, stellenweise schneite es bis auf 300 Meter herab. In Lluc wurde eine Tiefsttemperatur von mindestens einem Grad prognostiziert, in Palma vier Grad. Der Nord- und Nordostwind hielt an.
Minusgrade und Schnee in den Bergen
Der Mittwoch brachte Minusgrade: In Felanitx wurde ein Grad unter Null gemessen, ebenso in Lluc. Die Höchstwerte stiegen nur leicht um zwei bis drei Grad. Die Schneefallgrenze lag bei 500 Metern, leichter Frost trat auf. Sowohl Einheimische als auch Touristen mussten sich auf bewölkte Himmel und eine erhöhte Wahrscheinlichkeit von Niederschlägen einstellen. Der Wind wehte schwach bis mäßig aus nordwestlicher Richtung.
Der starke Temperaturabfall markiert einen seltenen Wintereinbruch auf der beliebten Urlaubsinsel. Die Wetterveränderungen zeigen, dass auch die Balearen von extremen Wetterlagen nicht verschont bleiben.










