MÉS kritisiert verspätete Reaktion auf Inflation
MÉS per Mallorca hat die Regierung von Marga Prohens und die spanische Exekutive scharf kritisiert. Der Vorwurf: Sie hätten zu spät auf die steigende Inflation reagiert, die durch den Konflikt im Iran ausgelöst wurde. Die Balearen sind vom Preisanstieg besonders betroffen – vor allem wegen der gestiegenen Ölpreise.
Der Sprecher von MÉS per Mallorca, Lluís Apesteguia, warnte vor weitreichenden Folgen. Die Preissteigerungen belasten den Transportsektor, treiben die Stromrechnungen in die Höhe und verteuern die Produktion in der Land- und Fischwirtschaft. Die Partei befürchtet zudem, dass sich die wirtschaftliche Lage der arbeitenden Bevölkerung deutlich verschlechtern könnte.
CCOO fordert konkrete Maßnahmen gegen Teuerung
Auch die Gewerkschaft CCOO Illes Balears schlägt Alarm. Nach einem Treffen mit Vizepräsident und Wirtschaftsminister Antoni Costa forderte sie konkrete Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Folgen der Inflation einzudämmen. José Luis Gracia von der CCOO warnte, dass die Arbeiterklasse erneut die Hauptlast der Krise tragen müsse. Er verwies auf frühere Krisen, bei denen die ergriffenen Maßnahmen nicht ausreichend gewirkt hätten.
Die gestiegenen Energiepreise belasten bereits mehrere Wirtschaftssektoren und verschärfen die Situation für viele Arbeitnehmer auf Mallorca.
Ständige Kontrolle der Maßnahmen gefordert
Gracia forderte die Einrichtung von Mechanismen zur permanenten Überwachung künftiger Maßnahmen. Nur so lasse sich deren Wirksamkeit sicherstellen und die Kaufkraft der Bevölkerung schützen. MÉS per Mallorca und CCOO sind sich einig: Die Priorität muss auf der Unterstützung der am stärksten betroffenen Bevölkerungsgruppen liegen, um überhöhte Preissteigerungen zu verhindern.










