Die Conselleria d’Educació i Universitats meldet einen Rekord: Rund 14.500 Schüler der Berufsausbildung auf den Balearen absolvieren in diesem Jahr Praktika in Unternehmen oder vergleichbaren Institutionen. Diese Zahl markiert die bisher höchste Anzahl und spiegelt das Wachstum des neuen Ausbildungsmodells im Archipel wider. Bildungsminister Antoni Vera und die Direktorin der Berufsausbildung, Maria Isabel Salas, besuchten die Firma Llum Magnètic, in der Schüler ihre praktischen Einheiten durchführen.
FEMPO: Praxis ab dem ersten Jahr
Das neue Praxismodell FEMPO wird durch die Ley Orgánica 3/2022 und ein königliches Dekret geregelt. Es integriert die praktische Ausbildung bereits ab dem ersten Jahr in alle Kurse und ersetzt das alte Modul „Ausbildung in Arbeitszentren“. Die Ausbildungszeiten verteilen sich gleichmäßig über die gesamte Kursdauer. Diese Struktur ermöglicht den Studierenden, Praktika zu beginnen, bevor sie alle theoretischen Module abgeschlossen haben.
Um ausreichende Praktikumsplätze sicherzustellen, hat die Conselleria strukturelle Maßnahmen ergriffen. Dazu gehört die Einrichtung eines Dienstes für Unternehmens- und Vertragsmanagement. Ziel ist es, die Beziehung zwischen Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu intensivieren und die Verwaltung von Vereinbarungen zu zentralisieren.
Unterstützung über Inselgrenzen hinweg
Die Behörde hat die Zusammenarbeit mit verschiedenen Berufsgruppen gestärkt, darunter Informatik und Kommunikation sowie Notfallsanitäter. Insgesamt sind für das laufende Schuljahr 20.704 Schüler in der Berufsausbildung eingeschrieben. Es bestehen 4.493 aktive Vereinbarungen mit Unternehmen und Partnern. Eine neue Hilfslinie zur Mobilität zwischen den Inseln wurde mit 57.300 Euro ausgestattet. Sie soll sicherstellen, dass Schüler an Praktika teilnehmen können, selbst wenn auf ihrer Heimatinsel keine geeigneten Unternehmen verfügbar sind.










