Die Nachfrage nach Wohnraum auf Mallorca hat die Mieten in die Höhe getrieben und gleichzeitig illegale Praktiken gefördert. Besonders betroffen sind sogenannte „Infraviviendas“ – Wohnungen, die nicht den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen. Der Generaldirektor für Wohnungswesen, José Francisco Reynés, hat gemeinsam mit der Kammer der Immobilienmakler eine Informationskampagne gestartet, um die Bevölkerung für nicht gesetzeskonforme Mietverhältnisse zu sensibilisieren.
Illegale Wohnungen zu Wucherpreisen
Recherchen in Online-Portalen zeigen, dass viele dieser „Infraviviendas“ zu überhöhten Preisen angeboten werden. Im Carrer Sant Nicolau etwa werden 25 Quadratmeter für 2.500 Euro vermietet – das entspricht 100 Euro pro Quadratmeter. Ähnliche Fälle gibt es im Carrer Puresa und im Stadtteil Molinar. Häufig fehlen auch die vorgeschriebenen Energieeffizienzzertifikate.
Während die Insel versucht, den Wohnungsmarkt zu regulieren, bleibt die Herausforderung bestehen, illegale Praktiken zu bekämpfen und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum bereitzustellen.










