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Eine Frau wurde von der Audiencia Provincial de las Islas Baleares zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt, nachdem sie mehr als drei Millionen Euro aus dem Verkauf einer Immobilie in der Wohnanlage Nova Santa Ponsa auf Mallorca an den polnischen Fußballstar Robert Lewandowski veruntreut hatte. Sie handelte als alleinige Geschäftsführerin der betroffenen Firma und führte die Transaktion formell durch.
Der Immobilienverkauf fand im Juni 2021 statt. Lewandowski erwarb das Grundstück über seine Frau und stellte einen Scheck über 3,51 Millionen Euro an die Firma aus. Die Angeklagte zahlte das Geld auf ein Konto ein, das sie zuvor im Namen der Firma eröffnet hatte. Anschließend überwies sie 3,1 Millionen Euro ohne rechtliche Grundlage auf ihr privates Konto.
Verkauf ohne Wissen der Anteilseigner
Die Transaktion fand ohne das Wissen der anderen Anteilseigner statt, die nicht zu der gesetzlich vorgeschriebenen Hauptversammlung eingeladen worden waren. Die Verurteilte kann der Haft entgehen, wenn sie eine Geldstrafe von 1.440 Euro zahlt und 1,62 Millionen Euro an die geschädigten Partner zurückerstattet. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt, sofern sie nicht rückfällig wird und ihrer zivilrechtlichen Verpflichtung nachkommt.
Das Urteil ist rechtskräftig, obwohl die Parteien angekündigt haben, in Berufung zu gehen.
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