Die diesjährige Tourismussaison verläuft allem Anschein nach durchschnittlich, obwohl offizielle Zahlen bisher nicht veröffentlicht wurden. Die Stille seitens der Tourismusbehörden und lokalen Verwaltung erweckt den Eindruck, dass die Daten nicht den anfangs prognostizierten Rekorden entsprechen. Die Politik tendiert dazu, frühzeitige Stellungnahmen zu vermeiden, möglicherweise um die Erwartungen nicht zu dämpfen oder negative Nachrichten zu minimieren. Zusätzlich haben Proteste gegen den Massentourismus spürbare Auswirkungen auf die Besucherzahlen, doch bleibt die Verwaltung auch hier weitgehend wortkarg.
Ein weiterer bedeutender Faktor, der die Saison beeinflusst, sind die gestiegenen Preise in Hotels, was potenziell abschreckend auf Reisende wirkt. Sollte sich bestätigen, dass die Saison nicht sehr erfolgreich war, könnten Behörden versuchen, dies als bewusste Maßnahme zu rechtfertigen, um den sogenannten „Tourismus-Sättigungseffekt“ zu mindern und den Besucherandrang zu reduzieren. Bislang ist offen, wie sich die Situation weiterentwickelt und wer als Erster die politische Verantwortung übernimmt, die tatsächlichen Zahlen und Konsequenzen zu kommunizieren.