Eine deutsche Luxusyacht geriet in der Nacht zum 19. Januar vor der Nordostküste Mallorcas in einen schweren Sturm. Der Skipper, Klaus Fietzeck, ein 68-jähriger Deutscher, kämpfte gegen orkanartige Winde und hohe Wellen. Dabei verlor die Yacht einen Anker, und Fietzeck wurde über Bord ins Meer geschleudert. Verletzt und unterkühlt konnte er sich ans Ufer retten, während die Yacht an einem Sandstrand auf Grund lief.
Unklare Eigentumsverhältnisse erschweren Bergung
Die gestrandete Yacht stellt mit Tausenden Litern Treibstoff an Bord eine potenzielle Umweltgefahr dar. Die Eigentumsverhältnisse bleiben diffus: Mehrere deutsche Anteilseigner sind an dem Schiff beteiligt, darunter Franz Osthoff, der seine Rolle vage als „irgendwie Partner“ beschrieb.
Ein deutsches Bergungsunternehmen hat die Kosten für die Bergung auf über 300.000 Euro geschätzt – einschließlich notwendiger Umweltschutzmaßnahmen. Osthoff beteuert zwar, über die Mittel zur Zahlung zu verfügen, möchte jedoch zunächst die Verantwortungsfrage geklärt sehen.
Skipper Fietzeck hat die Situation offenbar satt: Er kündigte an, seinen Anteil an der Yacht für einen symbolischen Euro zu verkaufen, um sich von der finanziellen Verantwortung zu lösen. Zusätzliche Verwirrung stiften Berichte über eine fragwürdige Sammelaktion auf GoFundMe, die Mittel für die Bergung einwerben sollte.










