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Eine Gruppe von Freiwilligen unter der Leitung von Díaz unterstützt auf Mallorca das ganze Jahr über obdachlose Menschen. Die Helfer verteilen Decken, Kleidung und Lebensmittel – vor allem aber schenken sie den Betroffenen persönliche Zuwendung und Aufmerksamkeit. Organisiert werden die Aktivitäten über soziale Netzwerke, die Zahl der Unterstützer wächst stetig. Díaz zufolge sind staatliche Institutionen häufig überfordert, viele Menschen würden zudem das Ausmaß des Problems unterschätzen.
Unter den Betroffenen sind längst nicht mehr nur Alleinstehende. Immer öfter sind es Paare und Familien – Einheimische, Menschen aus anderen Regionen Spaniens und Zuwanderer. Psychische Erkrankungen spielen dabei eine wichtige Rolle. Díaz betont, dass das klassische Bild vom suchtkranken Obdachlosen der Realität nicht mehr gerecht wird. Armut und Wohnungslosigkeit treffen zunehmend Menschen, die keine offensichtliche Vorgeschichte haben.
Freiwillige im Einsatz an den Feiertagen
Auch am ersten Weihnachtsfeiertag war der Mallorquiner Jordi in Palmas Innenstadt unterwegs und verteilte Decken sowie Winterkleidung an Obdachlose. Ermöglicht wurde die Aktion durch Spenden von Schulen und Familien, die bewusst ihre Kinder einbezogen, um den Betroffenen Wärme und menschliche Nähe zu schenken.
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