Preissteigerungen für Stranddienstleistungen sorgen für Unmut
In Palma de Mallorca wächst der Unmut über die stark gestiegenen Preise für Stranddienstleistungen. Betroffen sind vor allem Liegen, Sonnenschirme und Bootsvermietungen, deren Kosten teilweise auf bis zu 45 Euro gestiegen sind. Der Umweltverband GOB übt scharfe Kritik an dieser Entwicklung und weist darauf hin, dass die Preisgestaltung in erster Linie auf zahlungskräftige Touristen ausgerichtet ist.
Lokale Bevölkerung fühlt sich benachteiligt
Die Einheimischen sehen sich zunehmend von den öffentlichen Stränden verdrängt. Der GOB betont, dass Strände öffentlicher Raum sind und allen Menschen gleichberechtigt zur Verfügung stehen sollten. Die aktuellen Preiserhöhungen würden jedoch dazu führen, dass sich viele Bewohner Palmas die Nutzung der Strände kaum noch leisten können.
Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Genehmigungen
Nach Angaben des Umweltverbands wurden die derzeitigen Preiserhöhungen nicht rechtmäßig genehmigt. Sowohl in Palma als auch in der nahegelegenen Cala Major sind diese Entwicklungen bereits seit längerem zu beobachten. Die Beschwerden haben mittlerweile die Generaldirektion für Küsten und Ufergebiete erreicht.
GOB fordert Maßnahmen gegen überhöhte Preise
Um den öffentlichen Charakter der Strände zu bewahren, fordert der GOB ein entschiedenes Vorgehen gegen die unangemessene Preisgestaltung. Der Verband appelliert an die zuständigen Behörden, regulierend einzugreifen und sicherzustellen, dass die Strände für alle Bevölkerungsgruppen erschwinglich bleiben.










