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Der Bürgermeister von Manacor, Miquel Oliver, hat erneut mit einer umstrittenen Äußerung gegen Spanien für Aufsehen gesorgt. Oliver, Mitglied der Partei Més Esquerra, schrieb auf Facebook: „Puta España de mierda“. Die Äußerung fiel in einem Abschiedsbrief an einen kürzlich verstorbenen Freund, den bekannten Musiker Christian Völker Llull aus Manacor.
Die politischen Spannungen auf Mallorca verschärften sich rasch. Die Partei Vox warf der sozialistischen PSOE vor, die Äußerungen ihres Koalitionspartners zu dulden. Vox-Sprecher Toni Gili erklärte, Oliver verfolge konsequent eine Ideologie, die den Konflikt mit Spanien als politisches Werkzeug nutze. Oliver ist seit einer Dekade im Amt und regiert derzeit in einer Koalition mit der PSOE und Unabhängigen aus Porto Cristo. Bereits 2022 hatte er ähnliche Äußerungen getätigt.
Forderung nach politischer Distanzierung
Vox forderte die PSOE auf, sich öffentlich von Olivers Äußerungen zu distanzieren. Laut Gili seien solche Angriffe auf Spanien untragbar, während Oliver ein öffentliches Gehalt beziehe. Sie schadeten zudem dem Image von Manacor. Esteban Sureda, Vox-Sprecher in Manacor, verlangte, Oliver solle politische Konsequenzen ziehen. Die Spannungen in Manacor nehmen zu und haben eine öffentliche Diskussion über die Verantwortung öffentlicher Amtsträger angestoßen.
Bürgermeister verteidigt seine Haltung
Oliver verteidigte seine Äußerungen in der Vergangenheit als Ausdruck tiefer persönlicher Überzeugung, nicht als Abwertung seiner politischen Gegner. Kritiker, auch aus der spanischen Öffentlichkeit, werfen ihm vor, das Amt des Bürgermeisters für politische Auseinandersetzungen zu missbrauchen. Beobachter rufen dazu auf, den Dialog zu suchen und die politischen Gräben zu überwinden.
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