In Spanien haben lokale Behörden aufgrund des Auftauchens gefährlicher Meerestiere erneut Badeverbote an mehreren Stränden verhängt. In der Küstenstadt Torrevieja wurde am Montag die rote Flagge gehisst, nachdem am Wochenende drei bis vier sterbende Exemplare des Blauen Drachens am Strand von La Mata gesichtet worden waren. Zuvor war bereits seit Mittwoch an den Stränden Vivers, Ortigues und Centro ein Badeverbot umgesetzt worden.
Die Lokalpolizei von Torrevieja betonte die Notwendigkeit äußerster Vorsicht und rief die Bevölkerung zur Mitarbeit auf. „Unsere Teams und Rettungskräfte sind im Einsatz, um die Sicherheit an der gesamten Küste zu gewährleisten“, hieß es in einer Mitteilung über soziale Netzwerke. Während es bisher keine Berichte über Bisse gab, können die Begegnungen mit diesen blau-weißen Wesen starke Schmerzen und Erbrechen auslösen.