Die Balearen-Regierung hat gemeinsam mit dem Consell de Mallorca die größte soziale Wohnbauinitiative in der Geschichte Mallorcas gestartet. Insgesamt entstehen 323 Wohnungen in Palma. Das Projekt wurde am Montag von der Präsidentin des Govern, Marga Prohens, und dem Präsidenten des Consell de Mallorca, Llorenç Galmés, offiziell gestartet. Sie unterzeichneten ein Abkommen zur kostenlosen Überlassung von mehr als 33.000 Quadratmetern Land neben dem Velódromo Illes Balears.
323 Sozialwohnungen für Palma geplant
Der Direktor des balearischen Wohnungsinstituts (Ibavi), Roberto Cayuela, teilte mit, dass im Rahmen des Projekts 323 Sozialwohnungen entstehen. Das Vorhaben soll die derzeitige Wohnungsnot lindern und ist die größte Initiative dieser Art auf den Balearen. Das Projekt umfasst eine Investition von 3,4 Millionen Euro und soll aufgrund seiner strategischen Bedeutung schnell umgesetzt werden.
Um das Vorhaben zu beschleunigen, wird auf ein strategisches Wohnbauprojekt gesetzt, dessen bürokratische Abläufe auf etwa eineinhalb Jahre verkürzt werden. Unter normalen Umständen könnten bis zu zehn Jahre veranschlagt werden, so Präsidentin Prohens. Die Wohnungen sollen in der kommenden Legislaturperiode bezugsfertig sein. Als Voraussetzung wird eine Mindestwohndauer von 15 Jahren auf den Balearen gefordert, um die geförderten Wohnungen beziehen zu können.
Zusätzlich hat das Ibavi zugestimmt, dem Consell de Mallorca 35 Schutzwohnungen für soziale Zwecke zu überlassen, ebenso wie ein örtliches Gebäude für kulturelle Zwecke. Llorenç Galmés hob die Bedeutung der Initiative für den Zugang zu leistbarem Wohnraum hervor, trotz fehlender direkter Zuständigkeit des Consells im Wohnbereich.









