Der Bürgermeister von Palma, Jaime Martínez, hat den Verkehrsminister Óscar Puente scharf kritisiert. Grund ist die geplante Umbenennung des Flughafens von Palma de Mallorca in Palma-Mallorca ohne vorherige Konsultation der Bürger. Martínez betonte, dass der Flughafen die Hauptanlaufstelle Mallorcas sei und jede Änderung seines Namens über die rein administrative Ebene hinausgehe.
Die Entscheidung, die von der Obra Cultural Balear (OCB) angestoßen wurde, sei ohne Einbeziehung lokaler Institutionen wie des Rathauses von Palma, der Regionalregierung der Balearen und des Inselrats von Mallorca getroffen worden. Martínez forderte, dass solche Entscheidungen im Konsens erfolgen müssten.
Wirtschaftliche Bedeutung und fehlender Rückhalt
Martínez hob hervor, dass der Flughafen einer der wirtschaftlichen Motoren der autonomen Gemeinschaft sei. Jede Namensänderung sollte institutionellen und sozialen Rückhalt haben. Die Debatte über den Namen des Flughafens dürfe nicht zwischen „Palma“ oder „Palma de Mallorca“ polarisieren.
Der Bürgermeister plädierte für ein partizipatives Verfahren, um unterschiedliche Namensvorschläge zu diskutieren – darunter die Benennung nach Joan Miró oder Ramon Llull. Martínez kritisierte zudem die unzureichende Kommunikation des Verkehrsministeriums bei anderen Anliegen der Stadt wie Mobilität und Infrastrukturfinanzierung.









