Neues Protokoll soll Opfer von Geschlechtergewalt besser schützen
Das Institut Balear de la Dona (IBDONA) hat zusammen mit der Regionalregierung der Balearen ein aktualisiertes Protokoll gegen Geschlechtergewalt vorgestellt. Das neue Rahmenwerk wurde vor der Kommission für Gleichstellung der Geschlechter präsentiert und soll künftig eine einheitliche Vorgehensweise bei der Betreuung von Opfern sicherstellen.
Sandra Fernández, die Ministerin für Familien, Soziales und Abhängigkeit, sowie IBDONA-Direktorin Cati Salom unterstrichen die Bedeutung einer umfassenden und koordinierten Antwort. Zentrales Anliegen sei es, eine erneute Traumatisierung der Betroffenen zu vermeiden.
Einheitlicher Rahmen bei Wahrung bestehender Zuständigkeiten
Das Protokoll schafft einheitliche Rahmenbedingungen, respektiert dabei aber die spezifischen Kompetenzen der jeweiligen Verwaltungseinheiten. Durch die Einführung einer gemeinsamen Fachsprache und einheitlicher Kriterien bietet es sowohl den Institutionen als auch den beteiligten Fachkräften mehr Sicherheit.
Die dauerhafte und nachhaltige Koordination zwischen den Behörden wird gestärkt, ohne dass bereits bestehende spezifische Protokolle ersetzt werden. Das Dokument soll die institutionelle Verantwortung stärken, Risiken durch mangelnde Abstimmung reduzieren und die Entscheidungsfindung in komplexen Fällen erleichtern.










