In Palma kam es zu einer beispiellosen Absage des Programms von Sant Sebastià, doch die Stadtverwaltung muss dennoch die Kosten für die geplanten Konzerte tragen. Diese Entscheidung fiel im Kontext des schweren Zugunglücks in Adamuz. Die geplanten Veranstaltungen und Konzerte wurden abgesagt, wobei die Stadtverwaltung Palma die gesamten 283.914 Euro für die Auftritte der Künstler zahlen muss, obwohl diese nicht stattfanden. Die Absage ist deshalb besonders, da sie nicht aufgrund von Wetterereignissen erfolgte, was zuvor der einzige Grund für eine solche Maßnahme war.
Sant Sebastià: Finanzielle Konsequenzen der Kultur-Absage
Die Organisatoren hatten sowohl programmierte Veranstaltungen wie die Revetla als auch andere kulturelle Ereignisse abgesagt, um Respekt gegenüber den Opfern und deren Familien zu zeigen. Dennoch führten andere Organisationen und Vereine unabhängig vom offiziellen Programm eigene Veranstaltungen durch. Die Konzertbühnen von Cort, der Plaza Espanya, der Plaza Major und der Plaza Joan Carles I blieben trotz des finanziellen Aufwands unbenutzt.
Ob die Stadtverwaltung versuchen wird, die abgesagten Events an anderen Terminen nachzuholen, ist unklar. Vor der Absage fand das Eröffnungskonzert der Crystal Fighters am 17. Januar statt, welches das offizielle Programm einläutete.










