Die Stadtverwaltung von Palma hat den Vertrag für das Service de Atención Integral a la Violencia Machista (SAIVM) mit einem um 60 Prozent erhöhten Budget verabschiedet. Die Maßnahme soll die Betreuung für Opfer häuslicher Gewalt verbessern und die personelle Stabilität der Fachkräfte sicherstellen. Die zweite Bürgermeisterin Lourdes Roca betonte die Bedeutung dieses Dienstes, der nun über ein Gesamtbudget von 1.297.938 Euro für 2026 verfügt. Dies ermöglicht auch einen besseren Zugang für Männer, die gewalttätiges Verhalten überwinden möchten.
Zusätzlich hat die Stadt das Palma Educa-Programm für den Zeitraum 2026 bis 2028 ausgeschrieben. Das Programm fördert seit 2008 die Bildung durch über 350 Aktivitäten, die das kulturelle Erbe Palmas und wichtige soziale Werte vermitteln. Das Budget für diese Initiative beträgt 86.594 Euro ohne Mehrwertsteuer.
Bildungsprogramm vermittelt Werte und Kultur
Palma Educa sieht unter anderem Führungen im Rathaus und literarische Veranstaltungen vor. Ziel ist die Vermittlung von Werten wie Verantwortung und Respekt. Die Initiativen beinhalten Bildungsmaßnahmen zur emotionalen Entwicklung und Konfliktlösung sowie zur gesundheitlichen Förderung. Roca hob die hohe Wertschätzung von Palma Educa seitens der Bildungseinrichtungen hervor, die dadurch Grundwerte im Bildungsbereich stärken können.
Mit diesen Programmen bekräftigt das Rathaus von Palma seinen Einsatz für Gleichberechtigung, Bildung und soziale Kohäsion.










