Die sozialdemokratische Partei auf Mallorca hat Pläne vorgestellt, die Ringautobahn Ma-20 in Palma in einen grünen Korridor zu verwandeln. Ziel ist es, durch eine Machbarkeitsstudie zu prüfen, ob eine Untertunnelung der Vía de Cintura möglich ist. Die PSOE sieht in der aktuellen Struktur der Ma-20 eine Trennlinie, die soziale Ungleichheiten verstärkt und Stadtviertel voneinander isoliert. Durch die Umgestaltung soll eine Verbindung zwischen den Vierteln geschaffen werden, begleitet von Parkanlagen und öffentlichen Plätzen, die die Lebensqualität erhöhen. Sofia Alonso vom Inselrat betonte, dass es dabei nicht nur um Mobilität gehe, sondern um das Wohlergehen Tausender Bürger.
Der Antrag der PSOE sieht eine schrittweise Umsetzung vor, zunächst in sozial benachteiligten Stadtteilen. Die Stadt Palma, die Balearen-Regierung und die Zentralregierung Spaniens sollen eng zusammenarbeiten, um europäische Fördermittel zu nutzen. Zugleich kritisierte die PSOE die gegenwärtigen Stadtplanungsentscheidungen unter der konservativen Stadtregierung und fordert eine stärkere Berücksichtigung öffentlicher Interessen bei der Flächennutzung. Francesc Dalmau von der PSOE äußerte, dass der geplante Grüngürtel auch ein Mittel sei, um die angespannte Wohnungssituation für die Bevölkerung zu verbessern.










