Der spanische Ort Calvià auf Mallorca gerät zunehmend wegen der Sicherheit in seinen Bildungseinrichtungen unter Druck. Die lokale PSOE hat das Auftreten gefährlicher Lecks in mehreren Klassenzimmern und Gemeinschaftsräumen der Grundschule CEIP Ses Quarterades öffentlich angeprangert. Die jüngsten Regenfälle haben den Zustand der ohnehin maroden Dächer weiter verschlechtert, was die Sicherheit von Schülern, Lehrkräften und Personal gefährdet.
Die Sozialisten kritisieren das Regierungskabinett aus PP und VOX scharf, da es an der nötigen Dringlichkeit mangele, diesen Zustand zu beheben. Zwar liegt bereits ein vereinbartes Sanierungsprojekt zwischen der Stadt Calvià und dem Bildungsministerium vor, dessen Umsetzung soll jedoch erst 2025 beginnen. Kritiker werfen der aktuellen Regierung vor, es fehle an Vorausplanung und Verantwortung im Umgang mit den öffentlichen Dienstleistungen.
Defizite in mehreren Schulen der Gemeinde
Das Problem beschränkt sich nicht auf die CEIP Ses Quarterades. Auch die CEIP Galatzó zeigte jüngst Defizite bei der Heizungsanlage, was während einer Kältewelle zu zusätzlichem Unmut unter Eltern und Lehrkräften führte. Zudem gibt es Berichte über mangelhafte Wartung der städtischen Schwimmbäder. Die Opposition sieht darin ein Zeichen für den schlechten Zustand der öffentlichen Dienstangebote in Calvià seit der Machtübernahme von PP und VOX.
Das Rathaus von Calvià verteidigt die laufenden Planungen für infrastrukturelle Investitionen in Höhe von etwa einer Million Euro für die betroffenen Zentren. Diese sollen in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium ausgeführt werden. Die Opposition zeigt sich jedoch weiterhin unzufrieden mit der bisherigen Reaktionszeit und den Maßnahmen der lokalen Regierung. Eine kürzlich abgehaltene Sitzung zwischen städtischen Vertretern, Elternvereinigungen und dem regionalen Bildungssekretär sollte das Problem adressieren und die Dringlichkeit der Sanierungen unterstreichen.
Sanierungen sollen zeitnah ausgeschrieben werden
Der Stadtrat betont, dass bereits an einem umfassenden Sanierungsprojekt gearbeitet wird, das in Kürze über die offizielle Beschaffungsplattform öffentlich ausgeschrieben werden soll. Im Vordergrund steht die enge Kommunikation mit der betroffenen Schulgemeinschaft, um die erhofften Verbesserungen planungssicher umzusetzen. Dennoch bleibt abzuwarten, ob die versprochenen Maßnahmen schnell genug umgesetzt werden, um die aktuelle Unzufriedenheit zu mindern und die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten.










