In Palma de Mallorca ist ein politisches Tauziehen um die Zukunft der Stadt entbrannt. Bürgermeister Jaime Martínez erklärte kürzlich, dass die aktuellen Debatten reine Spekulationen seien. Er konzentriert sich auf seine laufenden Projekte und verfolgt das Ziel, die Stadt zu modernisieren. Auf der anderen Seite bringt Fulgencio Coll, der Vox-Politiker, die Möglichkeit eines Wahlpakts zwischen seiner Partei und der Partido Popular (PP) für die nächsten Wahlen im Jahr 2027 ins Spiel.
Martínez besuchte den Parc Verd de Llevant und betonte, dass er die Herausforderungen im Wohnungsbau ernst nimmt. Bis zum Ende der Legislaturperiode plant er, etwa 1.000 preislimitierte Mietwohnungen zu errichten.
Vox-Strategie: Macht oder gar nicht
Coll zeigt sich offen für ein Abkommen, bei dem Vox die Kontrolle über das Rathaus übernimmt, während die PP den Regierungsvorsitz in der autonomen Gemeinschaft behält. Er ist bereit, erneut als Bürgermeisterkandidat anzutreten – vorausgesetzt, seine Partei erreicht eine stärkere Position im Stadtrat.
Vox betont, dass sie im Gegensatz zu den Plänen der Linken, wo eine rotierende Führung im Rathaus angestrebt wurde, nicht bereit sind, die Macht zu teilen. Coll spricht von einer klaren Herangehensweise seiner Partei: entweder regieren oder gar nicht.
Die politische Landschaft in Palma ist von strategischer Planung für die kommenden Wahlen geprägt. Beide Lager scheinen entschlossen, ihre Positionen zu behaupten, was die politisch aufgeladene Atmosphäre der Insel verstärkt.










