Der PSIB-PSOE hat die Balearen-Regierung unter Marga Prohens scharf kritisiert. Die Sozialisten werfen der Landesregierung vor, Verpflichtungen gegenüber den Beschäftigten der Fundació per a la Dependència nicht eingehalten zu haben. Die versprochenen Lohnrückstände für das Jahr 2025 seien bisher nicht ausgezahlt worden, obwohl die Zahlungen bereits für den 31. Januar angesetzt waren. Omar Lamin, Abgeordneter des PSIB-PSOE, betonte, dass der Vertrauensbruch zu großer Enttäuschung unter den Betroffenen führe.
Kritik an steigenden Immobilienpreisen auf den Balearen
Auch die Wohnpolitik der Balearenregierung steht in der Kritik der Sozialisten. Francina Armengol und ihre Partei haben das deutliche Ansteigen der Immobilienpreise auf den Inseln kritisiert, das unter der aktuellen Regierung einen Höhepunkt in den letzten 20 Jahren erreicht habe. Die Sozialisten fordern die sofortige Erklärung der Balearen als Zone mit angespanntem Wohnungsmarkt und die Rückführung illegaler Ferienwohnungen in den regulären Wohnungsmarkt.
Rubén Castro, Sprecher der Partei, kritisierte die enge Zusammenarbeit der Regierung mit Tourismusplattformen, was die Preisspirale weiter anheize.
Vorwurf des institutionellen Rassismus
Neben der Wohnungspolitik äußerte der PSIB-PSOE Besorgnis über institutionellen Rassismus, der nach Ansicht der Partei von der aktuellen Regierung zugelassen werde. Der Vorwurf lautet, dass Einwanderung systematisch mit Kriminalität gleichgesetzt würde.
Politische Konferenz für 2026 angekündigt
Der PSIB-PSOE hat seine politische Konferenz für 2026 angekündigt, die von Quim Torres vorbereitet wird. Sie soll im November stattfinden, um das Programm des PSIB-PSOE zur Rückgewinnung der Macht auf den Balearen 2027 zu gestalten. Vorgesehen sind thematische Schwerpunkte zu Wohnraum, öffentlichem Dienst und ökologischer Transformation.










