Die Partei MÉS per Mallorca hat dem Partido Popular (PP) vorgeworfen, mit rassistischer und islamfeindlicher Rhetorik von Versäumnissen in der Regierungsarbeit abzulenken. Sprecher Lluís Apesteguia kritisierte, dass ein im Oktober am TAMIB unterzeichnetes Abkommen zwischen der Regierung und den Beschäftigten der Fundació d’Atenció i Suport a la Dependència nicht eingehalten worden sei. Dies stelle eine Verletzung der Arbeitnehmerrechte dar.
Apesteguia bezeichnete die geplante Parlamentsdebatte des PP über das Tragen von Burkas als reines Ablenkungsmanöver. Er warf der Partei vor, populistische Identitätspolitik zu betreiben, um sich mit VOX in vermeintlicher Radikalität zu überbieten.
Wohnpolitik der Prohens-Regierung unter Beschuss
Ferran Rosa von MÉS übte scharfe Kritik an der Wohnpolitik der Regierung von Marga Prohens. Trotz angekündigter Reformen bleibe der Zugang zu bezahlbarem Wohnraum schwierig. Die Regierung erlaube es ausländischen Investoren, zahlreiche Immobilien zu erwerben, ohne diese zu nutzen, so Rosa. Er warnte davor, dass selbst arbeitsfähige Paare keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden könnten.
MÉS zeigte sich besorgt, dass Maßnahmen wie die Liberalisierung von Bauland nicht zur Entspannung auf dem Wohnungsmarkt beigetragen hätten. Von den angekündigten 3.000 Mietwohnungen seien trotz vollmundiger Versprechen lediglich 71 realisiert worden. Die Politik der Regierung sei unzureichend und verschärfe die Wohnungsnot weiter.










