In Manacor auf Mallorca hat die Vernachlässigung der städtischen Infrastruktur zu erheblichem Unmut unter den Bürgern geführt. Der Bürgermeister von Manacor, Miquel Oliver, gerät zunehmend in die Kritik, weil viele Straßen und Fußwege in einem bedenklichen Zustand sind. Zahlreiche Schlaglöcher und Risse gefährden die Sicherheit der Fußgänger. Bürger und politische Parteien wie VOX und PP werfen der Stadtverwaltung Tatenlosigkeit vor.
Mateu Fullana, Vorsitzender der lokalen Junta, betonte, dass es sich nicht um ein punktuelles Problem handelt, sondern um eine flächendeckende Vernachlässigung. Er forderte schnelle Maßnahmen zur Sanierung der Straßen und Gehwege. Esteban Sureda von der Partei VOX kritisierte, dass die Bürger ihre Steuern zahlen, während die Verwaltung untätig bleibt. Besonders in der Gegend von Es Pla de Llodrà sind die Probleme gravierend.
Stadtrat soll über Straßensanierung diskutieren
Die lokalen politischen Parteien drängen auf eine öffentliche Diskussion der Problematik im Stadtrat. Für die nächste Stadtratssitzung am Mittwoch steht dieses Thema vorrangig auf der Tagesordnung. Die Anwohner planen, in großer Zahl anwesend zu sein, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Sie erwarten konkrete Lösungen von der politischen Führung.
Die Sicherheitsaspekte stehen dabei besonders im Vordergrund, da der schlechte Zustand der Straßen die Bürger täglich vor Herausforderungen stellt. Sowohl lokale Politiker als auch Bürger betonen die Notwendigkeit, dringende Maßnahmen zu ergreifen und einen umfassenden Aktionsplan zu erstellen. Bürgerinitiativen und lokaler Aktivismus gewinnen an Bedeutung, um den Forderungen nach einer besseren Infrastruktur Gehör zu verschaffen.










