Die kommunalen Gruppen von Vox in Sa Pobla, Manacor und Felanitx haben eine gemeinsame Initiative gestartet, um den Zugang zu öffentlichen Gebäuden für Personen zu untersagen, die ihr Gesicht mit Kleidungsstücken wie Niqab oder Burka verdecken. Die Maßnahme soll in den kommenden Stadtversammlungen diskutiert werden – die Sitzung in Sa Pobla ist für Donnerstag angesetzt, in Manacor und Felanitx für den kommenden Montag.
Vox auf Mallorca will Gesichtsverhüllung in Rathäusern verbieten
Die Parteivertreter Roberto Vicente, Esteban Sureda und María Vidal begründen ihren Vorstoß damit, dass in Rathäusern mit sensiblen Daten gearbeitet und juristisch relevante Anliegen bearbeitet werden. Die visuelle Identifizierung von Personen sei dabei unerlässlich. Sie betonen, dass es sich nicht um eine religiöse, sondern um eine technische und sicherheitsbezogene Maßnahme handelt. Die Regelung soll unabhängig von kulturellen Hintergründen für alle Kleidungsstücke gelten, die eine Gesichtserkennung verhindern.
Zur Umsetzung fordern die Stadträte einen internen Rechtsrahmen, der sicherstellt, dass die Bestimmungen klar und für alle Bürger einsehbar sind. Vox verweist auf gegenseitigen Respekt und die Wahrung von Normen des Zusammenlebens, damit Rathäuser sichere Orte bleiben, an denen Transparenz und persönliche Identifizierung gewährleistet sind.










