Die VOX-Fraktion im Balearen-Parlament hat eine Proposición No de Ley (PNL) eingebracht, die eine deutliche Senkung der Steuern vorsieht. Die Partei reagiert damit auf die steigenden Lebenshaltungskosten und die schwindende Kaufkraft der Bürger. Fraktionssprecherin Manuela Cañadas erklärte, eine Verringerung der Steuerlast sei dringend notwendig, um den Menschen auf den Balearen finanziell zu entlasten.
Die Vorlage sieht neben der Abschaffung der Touristensteuer auch eine Reduzierung des IVA-Satzes und die Vereinfachung der Einkommensteuer (IRPF) vor. Besonders wichtig ist VOX die dauerhafte Befreiung von Grundnahrungsmitteln wie Fleisch, Fisch, Öl und Nudeln von der Mehrwertsteuer. Zudem fordert die Partei, regionale Abgaben zu streichen, die das Leben auf den Balearen deutlich verteuern.
Kritik an der spanischen Regierung
Scharf attackiert VOX die Politik der Zentralregierung in Madrid. Die für 2026 angekündigte Erhöhung des Mindestlohns um 3,1 Prozent sei nichts weiter als eine „Marketingaktion“, die an den tatsächlichen finanziellen Problemen der Bürger vorbeigehe. Cañadas stellte klar, die Bevölkerung müsse sich entscheiden, ob sie das Wohlergehen der politischen Elite oder das der arbeitenden Menschen in den Mittelpunkt stelle – VOX habe diese Entscheidung längst getroffen.
Nach Angaben der Partei ist die Steuerlast pro Kopf seit dem Regierungsantritt von Pedro Sánchez um mehr als 2.400 Euro gestiegen. Viele Spanier hätten nur noch genug Geld, um gerade so über die Runden zu kommen.










