Die Inselregierung hat die Sanierung eines historischen Hospizes in Felanitx angestoßen, um dort acht öffentliche Mietwohnungen für ältere Menschen zu schaffen. Ursprünglich Ende des 19. Jahrhunderts als Krankenhaus und Armenhospiz gebaut, wird das Gebäude nun für die Bedürfnisse der heutigen Bevölkerung umgestaltet. Der umzubauende Teil des Hospizes, der 1964 erweitert wurde, wurde vom Rathaus von Felanitx an das Institut Balear de l’Habitatge (IBAVI) übergeben.
Besonders profitieren sollen Menschen über 65 Jahre, die seit mindestens zehn Jahren in Felanitx ansässig sind. Diese Bevölkerungsgruppe erhält Zugang zu den neu entstehenden Zweizimmerwohnungen. Mit der Maßnahme will die Regierung die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum für ältere Personen erhöhen.
Sanierung startet 2025 mit 1,3 Millionen Euro Budget
Der zuständige Minister für Wohnen, Territorium und Mobilität, José Luis Mateo, sowie die Bürgermeisterin von Felanitx, Catalina Soler, präsentierten gemeinsam mit Roberto María Cayuela vom IBAVI das technische Projekt zur Anpassung der alten Residenz Mare de Déu de Sant Salvador. Die Sanierungsarbeiten sollen in diesem Jahr beginnen, mit einem geschätzten Budget von 1,3 Millionen Euro.
Die Planung beinhaltet gemeinsame Einrichtungen wie Waschküche und Aufenthaltsräume, um das soziale Leben der künftigen Bewohner zu fördern. Diese moderne Wohnanlage ist der erste Mietwohnungsbau von IBAVI in Felanitx seit fast 30 Jahren und ein wichtiger Teil des Regierungsplans, bezahlbaren Wohnraum auf den Balearen zu schaffen.
Mit der neuen Gesetzgebung zur Beschleunigung von Bauprojekten in der Region soll der Umbauprozess schnell und effizient voranschreiten. Die Initiative ist als wichtiger Bestandteil des neuen Wohnraumentwicklungsplans auf den Balearen vorgesehen, um den Bedarf an öffentlichem Wohnraum schneller zu decken.










