Die Angestellten der Serveis Ferroviaris de Mallorca (SFM) haben sich für partielle Streiks entschieden, um auf die Notwendigkeit verbesserter Sicherheit im Zugverkehr aufmerksam zu machen. Bei einer Versammlung stimmten rund 70 der insgesamt 190 Mitarbeiter für diese Maßnahme. Lediglich vier Stimmen sprachen sich dagegen aus.
Die Vorfälle in Adamuz und Gelida, die landesweit Diskussionen über Bahnsicherheit ausgelöst haben, gaben den Anstoß für die Forderungen der mallorquinischen Bahnarbeiter. Sie betonen, dass zahlreiche alltägliche Sicherheitsprobleme lange ignoriert wurden. Eine der Hauptforderungen ist die Einrichtung eines Sicherheitskomitees zur Untersuchung von Vorfällen.
Streik könnte in zehn Tagen beginnen
Nach der Übergabe der Abstimmung an das Schiedsgericht Tamib könnte der Streik in etwa zehn Tagen beginnen. Die Gewerkschaft plant zunächst, die Intensität der Streiks gering zu halten, um die Auswirkungen auf die Fahrgäste zu minimieren. Gleichzeitig fordern die Mitarbeiter eine zügigere Bearbeitung von Vorkommnissen auf den Schienen.
José Luis Mateo, Regionalminister für Wohnungswesen, Territorium und Mobilität, erklärte, dass alle bisherigen Beschwerden bearbeitet oder in Bearbeitung seien. Er sei offen für Verhandlungen und forderte die Gewerkschaft auf, die Anliegen vor einem Streik zu kommunizieren. Die Arbeiter beklagen jedoch die fehlende Bereitschaft des Unternehmens zur Zusammenarbeit und kritisieren die Unternehmensleitung für herabsetzende Kommentare zu ihren Anliegen.










