Rosario Sánchez, Staatssekretärin für Tourismus und mögliche Spitzenkandidatin der Sozialisten bei den Regionalwahlen auf den Balearen 2027, sorgt mit ihren häufigen Mallorca-Aufenthalten für Diskussionen. Die Politikerin soll wiederholt ihre beruflichen Verpflichtungen in Madrid zugunsten von Parteiveranstaltungen auf der Insel zurückgestellt haben. Zuletzt war Sánchez während der Osterwoche bei mehreren traditionellen Festen in der Region zu sehen.
Die Staatssekretärin besuchte unter anderem die Fira d’Andratx und die Estel del Cocó in Lloseta. Der Partido Popular wirft ihr vor, während ihrer Arbeitszeit politische Veranstaltungen auf Mallorca wahrzunehmen, und fordert eine Erklärung im Kongress der Abgeordneten. Kritiker bemängeln, dass Sánchez ihre offizielle Position vernachlässige, um ihre politische Karriere voranzutreiben.
Keine offizielle Vertretung während der Abwesenheit
Während Sánchez sich auf Mallorca aufhielt, nahm sie keine offiziellen Termine als Staatssekretärin in Madrid wahr. Stattdessen besuchte sie während der Osterzeit verschiedene politische und soziale Veranstaltungen auf den Balearen. Eine offizielle Stellungnahme der Politikerin liegt bislang nicht vor. Auch ihre sozialen Medien enthalten keine Hinweise auf Regierungstätigkeiten während dieser Zeit.
In ihrer offiziellen Agenda war für die vergangene Woche kein Parteitermin verzeichnet – trotz ihrer Anwesenheit auf Mallorca. Sowohl Medien als auch die politische Opposition spekulieren nun, ob die häufigen Besuche bereits der Vorbereitung auf ihre Kandidatur dienen.










