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Der Präsident des Consells von Mallorca, Llorenç Galmés, sieht sich nach der Debatte über die politische Generalstrategie massiver Kritik der Opposition ausgesetzt. Die sozialistische Sprecherin Catalina Cladera warf ihm vor, sein Diskurs sei inhaltlich leer und wiederholend gewesen. Konkrete neue Ideen habe er nicht vorgelegt.
Besonders kritisierte Cladera das Fehlen sozialer Maßnahmen und wirksamer Antikrisenpläne. Sie habe sich Ankündigungen zu sozialen Schutzmaßnahmen erhofft, die jedoch ausblieben. Die Opposition bemängelte zudem fehlende Fortschritte bei der Verordnung zur Beschränkung von Fahrzeugeinträgen auf der Insel, obwohl diese zuvor angekündigt worden war. Cladera erklärte, das vorgezogene Debattendatum habe dazu gedient, eine Kollision mit dem umstrittenen Pilotprojekt zur Einfuhr von Abfällen zur Verbrennung zu vermeiden.
Vorwurf: Alte Projekte als neue verkauft
Ein weiterer Streitpunkt war das von Galmés angekündigte Projekt für 300 Sozialwohnungen in Can Domenge. Laut Cladera wurde dieses bereits zuvor beschlossen. Das Projekt basiere auf dem Bauplan von Palma, der 2023 unter dem vorherigen Stadtrat genehmigt worden sei. Sie warf der aktuellen Regierung vor, bereits existierende Projekte zu präsentieren, ohne neue Initiativen voranzubringen.
Scharf kritisierte Cladera die Zusammenarbeit des Consells mit VOX. Darin sehe sie eine Aufgabe der Regierungsverantwortung durch Galmés. Dieser habe sich dem Druck von VOX gebeugt, was politischen Stillstand zur Folge habe. Besonders betroffen seien gesetzliche Maßnahmen zur Fahrzeugbegrenzung sowie Regelungen für die Serra de Tramuntana.
Cladera forderte dringende Maßnahmen zur Wohnraumbeschaffung, um insbesondere junge Menschen und Familien zu entlasten. Auch die Abfallpolitik kritisierte sie, vor allem den Pilotplan zur Abfallimportation von Ibiza, den sie als unsachgemäß und undurchsichtig bezeichnete.
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