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Die Vox-Partei hat den Fischern auf den Balearen ihre vollständige Unterstützung in ihrem Protest gegen das neue EU-Kontrollreglement zugesichert. Bei der Veranstaltung der Fischereiverbände der Balearen kritisierten der Vox-Balearen-Präsident Gabriel Le Senne und die parlamentarische Sprecherin Manuela Cañadas die restriktiven Maßnahmen scharf. Le Senne erklärte, die Regelungen aus Brüssel stammten von Bürokraten, die das Fischereiwesen nicht verstünden. Cañadas warf anwesenden balearischen Politikern Scheinheiligkeit vor, da PP und PSOE im EU-Parlament für die umstrittenen Regeln gestimmt hätten.
Hauptkritikpunkt der Demonstranten ist die Verpflichtung, Ankünfte im Hafen vier Stunden vorher zu melden. Für viele Fischer in Küstennähe sei dies praktisch unmöglich. Auch die Pflicht, jede gefangene Menge von Anfang an per elektronischem Tagebuch zu erfassen, empfinden die Betroffenen als äußerst belastend. Bonnín erklärte, die Regelungen behandelten die Fischer beinahe wie Kriminelle. Die Organisatoren sprachen von einer existenziellen Bedrohung für die lokale Fischerwirtschaft und betonten, dass die Zahl der Fischfangtage im letzten Jahrzehnt um 200 Tage zurückgegangen sei.
Fischerei auf Mallorca unter Druck
Neben den EU-Regelungen macht die Branche auch den Mercosur-Pakt und die unfaire Konkurrenz aus Nordafrika für ihre prekäre Lage verantwortlich. Le Senne argumentierte, lokale Produkte würden durch ausländischen Fisch ohne vergleichbare Auflagen verdrängt, was eine ernsthafte Bedrohung für das Gewerbe darstelle.
Die Demonstration fand am Montag im Hafen von Palma statt, wo mehrere Dutzend Fischer gegen die neuen Auflagen protestierten. Zahlreiche politische Vertreter, vor allem aus den Reihen von PP und Vox, nahmen an dem Protest teil.
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