Die Polizei von Palma hat am Mittwoch im Rahmen einer speziellen Verkehrskontrollaktion insgesamt 105 Anzeigen erstattet. Die Beamten überwachten vor allem Fahrzeuge der persönlichen Mobilität (VMP) und Fahrräder, insbesondere in Bereichen mit hohem Risiko für Fußgänger. Die Kontrollen führten die motorisierte Einheit der Polizei (UMOT) und das Team für Nachbarschaftspflege (ECOP) im Rahmen der Kampagne #PalmaCívica durch.
Während der morgendlichen Kontrollen konzentrierten sich die Maßnahmen auf die Straßen Aragón, Manuel Azaña, Reis Catòlics und Jacinto Verdaguer. Wegen verschiedener Verstöße, hauptsächlich fehlender Pflichtversicherungen, transportierte die Polizei insgesamt 11 Fahrzeuge in die städtische Lagerhalle. Am Nachmittag verlegte sie die Kontrollpunkte zur Calle Blanquerna sowie zu den Plätzen Abu Yahya, Alexander Fleming und Güell. Dort stellten die Beamten 14 Anzeigen gegen Radfahrer aus, unter anderem wegen der Nutzung von Kopfhörern.
Im Laufe des Tages wurden 72 Anzeigen gegen VMPs, 14 gegen Fahrräder und 19 wegen mangelnder Dokumentation eingereicht. Insgesamt zogen die Beamten 19 Fahrzeuge aus dem Verkehr. Die Polizei von Palma plant, diese Kontrollen fortzusetzen, um die Sicherheit und das Zusammenleben in der Stadt zu verbessern.
Strenge Regelungen für E-Scooter und Fahrräder in Palma
Die Verordnung zur Förderung des zivilen Zusammenlebens in Palma enthält detaillierte Regelungen zur Nutzung von VMP. Diese umfassen unter anderem das Verbot, auf Gehwegen, Plätzen oder in Gärten zu fahren, sowie die Verpflichtung zum Tragen eines Helms und zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 120.000 Euro. Zudem ist der Einsatz von zugelassenen Reflektoren vorgeschrieben. Die Mindestaltergrenze für Fahrer liegt bei 16 Jahren – oder 15 Jahren mit einer AM-Fahrerlaubnis. Die Höchstgeschwindigkeit ist je nach Bereich unterschiedlich geregelt und darf maximal 25 km/h betragen.










